Bin ich als Mittelständler von NIS2 betroffen?
Direkt betroffen sind Unternehmen aus einem der 18 regulierten Sektoren mit mindestens 50 Mitarbeitenden oder über 10 Mio. € Jahresumsatz. Viele kleinere Betriebe sind aber indirekt betroffen, weil ihre größeren Kunden Sicherheitsnachweise entlang der Lieferkette verlangen. In einer kurzen Betroffenheits-Prüfung klären wir Ihren Fall – und sagen Ihnen ehrlich, was wirklich nötig ist.
Was passiert, wenn ich NIS2-Pflichten nicht umsetze?
NIS2 macht IT-Sicherheit zur Aufgabe der Geschäftsleitung – sie kann persönlich haften. Bei Verstößen drohen je nach Einstufung empfindliche Bußgelder. Wichtiger als die Strafe ist aber das eigentliche Risiko: Ein Vorfall ohne Vorsorge kostet schnell ein Vielfaches einer ordentlichen Absicherung. Wir helfen, die Pflichten pragmatisch und prüfsicher umzusetzen.
Was kostet Cyber-Sicherheit bei NK IT Service?
Das hängt von Größe und Zustand Ihrer IT ab. Grundschutz mit Firewall, Endpoint-Schutz, Backup und Monitoring gibt es als planbaren Monatsbeitrag, der deutlich unter den Kosten eines einzigen Sicherheitsvorfalls liegt. Nach einem kostenlosen Check nennen wir Ihnen einen festen Preis – transparent und ohne versteckte Kosten.
Reicht ein klassischer Virenscanner nicht aus?
Ein Virenscanner ist ein Baustein, aber kein Konzept. Er erkennt vor allem bekannte Schadsoftware, während moderne Angriffe über Phishing, gestohlene Zugangsdaten oder ungepatchte Software laufen. Wirksamen Schutz bietet erst das Zusammenspiel aus Firewall, Endpoint-Schutz, Mehr-Faktor-Authentifizierung, getrennten Backups und einem sensibilisierten Team.
Warum sollte jemand ausgerechnet mein Unternehmen angreifen?
In den meisten Fällen ist der Angriff nicht persönlich, sondern automatisiert. Bots scannen das Internet permanent nach verwundbaren Systemen – unabhängig von Branche oder Größe. Gekaperte Netzwerke werden für Erpressung, Spam-Versand und weitere Angriffe genutzt. Gerade kleine Unternehmen ohne professionellen Schutz sind deshalb ein leichtes und lohnendes Ziel.
Wie wichtig sind Backups wirklich?
Sie sind das wichtigste Sicherheitsnetz überhaupt. Bei einem Ransomware-Angriff entscheidet ein getrenntes, getestetes Backup darüber, ob Sie in Stunden wieder arbeiten oder tagelang stillstehen. Entscheidend ist: Das Backup muss vom Netz getrennt liegen und regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit getestet werden – sonst ist es im Ernstfall wertlos.
Was bringt eine Mitarbeiterschulung gegen Cyberangriffe?
Sehr viel – sie ist oft die wirksamste und zugleich günstigste Maßnahme. Die meisten erfolgreichen Angriffe beginnen mit einem menschlichen Fehler: ein Klick auf einen Phishing-Link, eine gefälschte Rechnung, eine vorgetäuschte Chef-Mail. Ein geschultes Team erkennt solche Versuche und reagiert richtig. Wir schulen praxisnah und verständlich, nicht belehrend.
Wir haben einen Verdacht auf einen Angriff – was jetzt?
Trennen Sie betroffene Geräte sofort vom Netzwerk, schalten Sie sie aber nicht überstürzt aus, und löschen Sie nichts. Zahlen Sie kein Lösegeld. Rufen Sie uns direkt an – im Notfall zählt jede Stunde. Wir analysieren den Vorfall, stellen Systeme aus sauberen Backups wieder her, schließen die Lücke und unterstützen Sie bei eventuellen Meldepflichten.
Müssen wir einen Sicherheitsvorfall melden?
Wenn Sie von NIS2 betroffen sind, gelten klare Meldefristen: eine erste Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden, eine genauere Meldung innerhalb von 72 Stunden und ein Abschlussbericht innerhalb eines Monats. Sind personenbezogene Daten betroffen, kommt zusätzlich die DSGVO-Meldepflicht ins Spiel. Wir helfen bei Einschätzung, Fristen und Dokumentation.
Funktioniert das auch, wenn unsere IT von einem anderen Dienstleister betreut wird?
Ja. Wir machen gerne zunächst einen neutralen Sicherheits-Check und sagen Ihnen ehrlich, wo Ihre IT steht. Auf Wunsch arbeiten wir mit Ihrem bestehenden Dienstleister zusammen, ergänzen gezielt einzelne Schutzschichten oder übernehmen die Betreuung komplett – ganz so, wie es für Sie am sinnvollsten ist.
Ist das nicht alles übertrieben für ein kleines Unternehmen?
Verständliche Sorge – aber die Realität sieht anders aus: Gerade kleine und mittlere Betriebe sind beliebte Ziele, weil sie oft schlechter geschützt sind. Es geht nicht um teure Konzern-Lösungen, sondern um sinnvolle Grundlagen: aktuelle Systeme, Firewall, MFA, Backups und ein geschultes Team. Diese Basis ist bezahlbar und verhindert die allermeisten Vorfälle.